
Regio Wipptal
Regionalentwicklung
Das Wipptal im Überblick
Die Region des nördlichen Wipptals erstreckt in Nord-Süd-Richtung von der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck bis zur italienischen Grenze, dem Brennerpass. Politisch wird sie dem Bezirk Innsbruck-Land zugeordnet. Das Wipptal besteht aus einem Haupttal mit einer Gesamtlänge von rund 36km, sowie aus sieben Seitentälern, wovon fünf als Siedlungsraum bewohnt sind: das Navis-, Schmirn- und Valsertal östlich des Haupttales, das Gschnitz- und Obernbergtal westlich davon. Die insgesamt zehn Gemeinden des Wipptales - Ellbögen, Gries am Brenner, Gschnitz, Matrei am Brenner, Navis, Obernberg am Brenner, Schmirn, Steinach am Brenner, Trins und Vals, bilden auch den Planungsverband Wipptal.
Geographisch als auch historisch wird das nördliche und das südliche Wipptal als Einheit wahrgenommen und ist stark von seiner Verkehrsfunktion geprägt: entlang des Haupttales in Nord-Südausrichtung befinden sich die Brennereisenbahn und –autobahn. Der Brennerpass ist mit einer Seehöhe von 1.374m der niedrigste Alpenpass, ganzjährig befahrbar und stellt die meistbefahrene Verbindung zwischen Österreich und Italien dar.
Die Nähe zu Innsbruck verbunden mit der Schönheit seiner Seitentäler macht das Wipptal zum Naherholungsraum. Die Seitentäler bieten versteckte Naturjuwele, atemberaubende Berglandschaften und zahlreiche Rad-, Mountainbike-, Berg- und Wanderwege. Nähere Informationen zum touristischen Angebot finden Sie beim Tourismusverband Wipptal.

Die Regionsgestalter

Warum Regionalentwickung?
Der Verein Regio Wipptal wurde bereits Jahr 2000 als LEADER+ - Verein gegründet. Seither verfolgt ein Team von Regionalentwickler/-innen in enger Kooperation mit regionalen Akteuren/-innen, Unternehmer/-innen sowie den Wipptaler Gemeinden das Ziel, mithilfe Europäischer Strukturfonds (LEADER, IWB, Interreg) eine sinnvolle und nachhaltige Entwicklung des Wipptales voranzutreiben. Getreu dem Motto „Gemeinsam mehr bewegen“ fungiert der Verein als essentielle Schnittstelle und unterstützt engagierte Projektträger/-innen und Visionäre in der Projektentwicklung und / -umsetzung.
Entwicklungsstrategie
Die Lokale Entwicklungsstrategie 2023-2027 gibt den Rahmen für die Arbeit vom Regionalmanagement Wipptal vor. Sie wurde unter Einbeziehung der Bevölkerung sowie regionaler Akteure aus den Bereichen Bildung, Landwirtschaft, Soziales, Tourismus, Wirtschaft etc. in der Form von Arbeitsgruppen erarbeitet, vom Regionalmanagement koordiniert und begleitet. Aufbau der Lokalen Entwicklungsstrategie:
- Beschreibung der LAG (Lokale Aktionsgruppe)
- Beschreibung der Region Wipptal
- Analyse des Entwicklungsbedarfs der Region inkl. Stärken-Schwächen-Analyse (SWOT)
- Erläuterung der drei Aktionsfelder der Strategie
- Steuerung und Qualitätssicherung
- Organisationsstruktur der LAG (Lokale Aktionsgruppe)
- Umsetzungsstrukturen
- Finanzierung
Die Aktionsfelder stellen ein wesentliches Element in Bezug auf die Arbeit des Regionalmanagement Wipptal dar. Sie beschreiben in welchen Teilbereichen und mit welchen Maßnahmen sich die Region Wipptal in der Förderperiode 2023 - 2027 weiterentwickeln soll. Zudem bestimmen die vier Aktionsfelder - Steigerung der Wertschöpfung (1), Festigung der natürlichen Ressourcen und des kulturellen Erbes (2), Stärkung der für das Gemeinwohl wichtigen Strukturen und Funktionen (3), Klimaschutz und Anpassung an Klimawandel (4), sowie IBW & EFRE (5) und ETZ CLLD Region Interreg Wipptal (6) - über die Förderfähigkeit von Projekten im Rahmen des LEADER-Programms. Interesse geweckt? Hier ist die detaillierte Lokale Entwicklungsstrategie 2023 - 2027 zu finden.

Vorstandsitzungen und Generalversammlung 2025

Wir möchten euch gerne einen Überblick über die geplanten Vorstandsitzungen/ Generalversammlung für das Jahr 2025 geben und euch hiermit herzlich dazu einladen.
Ort und genauere Details werden jeweils rechtzeitig vorher bekannt gegeben. Wir hoffen mit dieser jährlichen Vorausschau eine gute Planung zu ermöglichen.
Verein & Lokale Aktionsgruppe (LAG)
Wie alle Tiroler Regionalmanagementvereine stellt auch der Verein Regio Wipptal einen freiwilligen Zusammenschluss auf regionaler Ebene dar. Der Verein ist nicht gewinnorientiert und verfolgt eine zielgerichtete Zusammenarbeit der Region Wipptal mit Land, Bund und EU und fördert die strategische Ausrichtung der Regionalentwicklung.
Gemäß den Vereinsstatuten bildet ein 24-köpfiger Vorstand gemeinsam mit der Generalversammlung die Vereinsorgane. Die Generalversammlung findet 1 x jährlich im ersten Jahresdrittel statt, die Versammlung des Entscheidungsgremiums (Vorstand) 4 x pro Kalenderjahr.
Der Vorstand stellt das LEADER-CLLD Projektauswahlgremium dar und setzt sich aus dem Obmann, seinem Stellvertreter, dem Kassier sowie weiteren 21 privaten und öffentlichen Personen zusammen. Die Mitglieder des Vorstandes entscheiden auf regionaler Ebene über die Förderfähigkeit der vorgelegten Projektanträge im Rahmen des LEADER-Förderprogramms.
Liste Vorstandsgremium
Geschäftsordnung
Statuten
Das LAG-Management, bestehend aus der Geschäftsführung und 2 Mitarbeiterinnen, bewältigt ein vielseitiges Aufgabenspekturm:
- Mitentwicklung, Begleitung und Unterstützung von Förderprojekten (LEADER, Interreg, …)
- Projektberatung und -management
- Abhaltung und Moderation von Arbeitsgruppen
- Durchführung von Informationsveranstaltungen, Vernetzungstreffen sowie Vorstandsitzungen
- Schnittstellenmanagement
- Öffentlichkeitsarbeit
Team

Dott.ssa Sabine Richter

Geschäftsführung
Schwerpunkte: Strategie | Regionalentwicklung | Förderabwicklung Interreg
Tel.: +43 676 - 70 15 500
E-Mail: s.richter@regio-wipptal.at

Ing. Lukas Peer

Obmann
Bürgermeister Navis | Angestellter LK-Tirol
Mob.: +43 664 4374880
E-Mail: buergermeister@navis.tirol.gv.at

Daniela Achmüller, BA, MA

Assistenz der Geschäftsführung
Schwerpunkte: Öffentlichkeitsarbeit | Technische Abwicklung LAG Management | Projektmanagement
Mob.: +43 676-64 12 015
E-Mail.: d.plattner@regio-wipptal.at

Elisabeth Demir

Assistenz der Geschäftsführung
Schwerpunkte: Projektmanagement | Förderabwicklung LEADER
Mob.: +43 676-64 12 015
E-Mail.: projektmanagement@regio-wipptal.at

Angelika Koidl

Leitung Freiwilligenzentrum Wipptal
Mob.: +43 664-79 36 497
E-Mail.: freiwilligenzentrum@regio-wipptal.at

Claudia Hackhofer

Klima- und Energie-Modellregion „KLIMA-fit Wipptal“
Mob.: +43 650 27 27 561
E-Mail: kem-wipptal@planungsverband.at
Kontakt
REGIO WIPPTAL
Zieglstadl 32 | 6143 Matrei am Brenner
Mobil +43 676 64 12 015
Fax +43 810 955 440 27 75
E-Mail wipptal@leader-tirol.at
Projekte
In der Förderperiode 2014-2020 konnten Projekte in verschiedenen Bereichen, wie der Wirtschaft, Soziales oder im Bereich der Umwelt, unterstützt und realisiert werden. Hierfür wurden Fördergelder über LEADER, IWB, EFRE, ETZ und INTERREG beantragt und genutzt. Wir freuen uns schon auf den Start der neuen Förderperiode 2023-27 im Frühjahr 2023. Hier könnt ihr euch durch die Projekte der letzten Jahre klicken.
Dig.Tour 2025 - Digitalisierungsoffensive für den Tourismus im Wipptal
Mit rund 300.000 jährlichen Nächtigungen gehört das Wipptal zu den kleinsten Tourismusregionen Tirols. Viele Tourismusbetriebe in der Region, haben schwer zu kämpfen: unattraktive Lagen in direkter Nähe der Brennerstraße, unzureichendes Know-How im Bereich der Digitalisierung und daraus resultierende rückläufige Nächtigungszahlen wirken sich negativ aus. Dieses Schulungs- und Sensibilisierungsprojekt soll eine Digitalisierungsoffensive starten. Ein Lehrgang wurde mit dem Ziel entwickelt, den Betrieben Themen wie strateg. Unternehmensführung, Finanzmanagement, strategisches Marketing, digitales Marketing, Projekt- und Innovationsmanagement näher bringen. Durch gezielte Coachings sollen die Inhalte des Lehrgangs in der Praxis umgesetzt und gefestigt werden.

Mit rund 300.000 jährlichen Nächtigungen gehört das Wipptal zu den kleinsten Tourismusregionen Tirols. Viele Tourismusbetriebe in der Region, haben schwer zu kämpfen: unattraktive Lagen in direkter Nähe der Brennerstraße, unzureichendes Know-How im Bereich der Digitalisierung und daraus resultierende rückläufige Nächtigungszahlen wirken sich negativ aus. Dieses Schulungs- und Sensibilisierungsprojekt soll eine Digitalisierungsoffensive starten. Ein Lehrgang wurde mit dem Ziel entwickelt, den Betrieben Themen wie strateg. Unternehmensführung, Finanzmanagement, strategisches Marketing, digitales Marketing, Projekt- und Innovationsmanagement näher bringen. Durch gezielte Coachings sollen die Inhalte des Lehrgangs in der Praxis umgesetzt und gefestigt werden.
Das Projekt forciert nicht nur eine aktive Bewerbung der Tourismusbetriebe und ihrer Angebote, primär gilt es Visionen, Strategien und Zielsetzungen für eine wirtschaftlich nachhaltige Entwicklung zu erarbeiten. Die Betriebe in der Region sollen durch dieses Projekt aufgeklärt, sensibilisiert und mittels einer attraktiven Ausschreibung motiviert werden, einen Digitalisierungsprozess einzuleiten.
Auftaktveranstaltung - Die digitale Zukunft im Tourismus im Wipptal
Am Donnerstag, den 07. Juni ludt der TVB und das RM Wipptal im Bildungshaus St. Michael herzlich ein. Hochkarätige Persönlichkeiten und Experten aus dem Bereich Tourismus und Marketing führen Interessierte in das Thema ein, klären auf und informieren:
- Prof. (FH) Mag. Hubert Siller, Leiter des MCI Tourismus
- Peer Benjamin, Onlinemarketing Peer
- Martin Weigl (ehem. GF TVB Pillersee Tal)
Digitalisierungsoffensive - Der Lehrgang
Der Lehrgang startet im Herbst 2018 und besteht aus fünf Modulen sowie Einzelcoachings. Ziel ist es, den Betrieben Themen wie strategische Unternehmensführung, Finanzmanagement, strategisches Marketing, digitales Marketing, Projekt- und Innovationsmanagement näher bringen. Durch gezielte Coachings sollen die Inhalte des Lehrgangs in der Praxis umgesetzt und gefestigt werden.
Alle Tourismusbetriebe der Region - Hotels, Pensionen, Gasthöfe etc., wurden herzlicg zur Teilnahme herzlich eingeladen. Die Teilnahme am Lehrgang ist kostenlos, die Bewerbungen möglich von 07. Juni bis inkl. 30. Juni 2018. Die Absolvierung des Lehrganges ist Voraussetzung für das darauf folgende Investitionsprojekt.
Wipptal App
Die weltweite Digitalisierung bringt neue Möglichkeiten der Informationsnutzung sowie -verbreitung. Das Ziel des Projektes "Wipptal App" liegt in der Entwicklung einer App, in der sich alle Gemeinden im Wipptal mit Ihren infrastrukturellen Einrichtungen sowie Vereinen und auch Handwerks-, Dienstleistungs- bzw. Tourismusbetriebe gemeinsam präsentieren.

Die weltweite Digitalisierung bringt neue Möglichkeiten der Informationsnutzung sowie -verbreitung. Das Ziel des Projektes "Wipptal App" liegt in der Entwicklung einer App, in der sich alle Gemeinden im Wipptal mit Ihren infrastrukturellen Einrichtungen sowie Vereinen und auch Handwerks-, Dienstleistungs- bzw. Tourismusbetriebe gemeinsam präsentieren.
Das Ziel dieses LEADER-Projektes ist, die Menschen im und um das Wipptal sowie die Gäste immer „Up To Date“ zu halten: mittels "Push-Nachrichten" erhalten sie in Echt-Zeit Informationen, beispielsweise über ein Vereinsfest, einer Blutspendeaktion des Roten Kreuzes oder auch die Bitte bei den Aufräumarbeiten nach Umweltereignissen mitzuhelfen. Es finden sich alle Informationen der Region Wipptal gesammelt in einer App. Zugleich stellt diese eine zusätzliche Werbemöglichkeit für Unternehmen dar.
Im Zeitalter des Smartphone gewinnen die sogenannten Apps stetig an Bedeutung. Aus diesem Grund stellt die Präsentation aller infrastrukturellen und wirtschaftlichen Angebote der Region Wipptal in einer App eine optimale und zeitgemäße Lösung dar, um professionell und einheitlich aufzutreten.
Viele Unternehmer oder Vereine fragen sich wie kann ich Informationen über meinen Betrieb gut zugänglich machen? Oder wie kann ich unsere nächste Vereinsveranstaltung publik machen, damit möglichst das gesamte Wipptal informiert ist? Wie kann ich meine Produkte oder Dienstleistungen vorstellen oder wie kann mich der Gast eigentlich finden da hinten im Tal? Wie können Ärzte, Apo-theken etc. ihre Dienste transparent abrufbar machen?
Genau dafür brauchen wir die gemeinsame „Wipptal App“ wo alle Gemeinden im Wipptal mit Ihrer Infrastruktur sowie Vereinen und auch Handwerks-, Dienstleistungs- bzw. Tourismusbetrieben als sogenannter „Partner“ in der App vertreten sein können.
Die Wipptal App stellt Informationen über
- sämtliche Wipptaler Gemeinden mit Ihren öffentlichen-, medizinischen-, sozialen- und Gesundheitliche Einrichtungen ( Arzt, Altersheim, Schulen, Freibad, Spielplatz, usw.),
- sämtliche Wipptaler Betriebe (Schlosserei, Bäcker, Gasthof, Ab Hof Verkauf, Hütten),
- Veranstaltungen von Vereinen ( Bezirksmusikfest, Schützenfest, Schiclub, usw.),
- Allgemeine Infos (z.B. Blutspende Aktion Rotes Kreuz) zur Verfügung.
Der Vorteil der App ist, alle Partner können in der App gleichberechtigt auftreten und haben die selbe Möglichkeit hier aufzutreten und die App kann wachsen und in Zukunft weiter ausgebaut und erweitert werden.
Aufbau der App
Die 3D-Karten-App wird als native App für iOS (optimiert für iPhones, auch funktional auf iPads) und als native App für Android Phones umgesetzt und im AppStore bzw. Play Store kostenlos zum Download bereitgestellt.
Hauptaugenmerk liegt dabei neben den 3D-Karten auf Angeboten von Partnern, welche in einem CMS gepflegt werden können. Diese Angebote sind für den Nutzer dann über
- eine Listenansicht aller Partner A-Z,
- eine Listenansicht aller Partner, sortiert nach Entfernung zur aktuellen Position,
- über einen Kategorie-Filter oder
- auf Umgebungskarte (Google Maps bzw. Apple Maps) inkl. Entfernungsangabe einsehbar.
Integrativer Gemeinschaftsgarten Wipptal
Das Ziel des Projektes "Integrativer Gemeinschaftsgarten Wipptal" liegt darin, einen Begegnungsort für Menschen mit unterschiedlicher Herkunft zu schaffen. Der Gemeinschaftsgarten fungiert als Begegnungsstätte und ermöglicht Menschen mit unterschiedlichen ethnisch-kulturellen Hintergründen und auch aus verschiedenen sozialen Milieus eine aktive, ressourcenorientierte Zusammenarbeit.

Das Ziel des Projektes "Integrativer Gemeinschaftsgarten Wipptal" liegt darin, einen Begegnungsort für Menschen mit unterschiedlicher Herkunft zu schaffen. Der Gemeinschaftsgarten fungiert als Begegnungsstätte und ermöglicht Menschen mit unterschiedlichen ethnisch-kulturellen Hintergründen und auch aus verschiedenen sozialen Milieus eine aktive, ressourcenorientierte Zusammenarbeit.
Der Mehrwert des Projektes liegt darin, sich Wissen über die eigene Lebensmittelproduktion anzueignen, Neues zu Lernen (z.B. über Gemüseanbau, fremde Kulturen), Erholungsraum zu schaffen sowie das Setzen eines Impulses für weitere Projekte.
Gemeinschaftsgärten sind Integrationsprojekte mit sozialer, ökologischer und gesellschaftspolitischer Bedeutung, die auch in Österreich seit Jahren von verschiedenen Vereinen installiert werden. Sie bieten "Einheimischen" und MigrantInnen die Möglichkeit auf einem gemeinschaftlich genutzten Grundstück Gemüse, Kräuter und andere Pflanzen zur Eigenversorgung anzubauen und dadurch in Kontakt und Austausch miteinander zu treten. Um ein solches Projekt in unserer Region verwirklichen zu können wurde eigens der Verein "Wir im Garten - Wipptal" gegründet.
Zielgruppe des Projektes sind Menschen die in Mühlbachl und den Nachbargemeinden leben und Freude an der Gartenarbeit und Gemeinschaft haben. Im ersten "Gartenjahr" 2018 sollen ca. 10 Beete zu persönlichen Bewirtschaftung zur Verfügung stehen und an Einzelpersonen, Familien oder Gruppen übergeben werden. Durch die Installation des Gartens, der Bewirtschaftung nach ökologischen Prinzipien, einem kulturellen Austausch und der Beteiligung von möglichst vielen aktiven Akteuren soll ein attraktiver Erholungs- und Lernort geschaffen werden und eine Stärkung der Gemeinschaft bewirken.
Bewusstseinsbildung Altes Bauhandwerk - Kurse
Im Rahmen eines Kurses soll Zimmermannskönnen an einem konkreten Bauprojekt zu einem
konkreten Schwerpunkt, nämlich Dachdeckung mit Legschindeln, vermittelt werden. Der Kurs richtet
sich sowohl an Zimmerer, die sich in diesem Bereich weiterbilden möchten, sowie an Lehrlinge,
Schüler, Architekten und Denkmalpfleger.

Im Rahmen eines Kurses soll Zimmermannskönnen an einem konkreten Bauprojekt zu einem
konkreten Schwerpunkt, nämlich Dachdeckung mit Legschindeln, vermittelt werden. Der Kurs richtet
sich sowohl an Zimmerer, die sich in diesem Bereich weiterbilden möchten, sowie an Lehrlinge,
Schüler, Architekten und Denkmalpfleger.
Im Rahmen eines Kurses soll Zimmermannskönnen an einem konkreten Bauprojekt zu einem konkreten Schwerpunkt, nämlich Dachdeckung mit Legschindeln, vermittelt werden. Der Kurs richtet sich sowohl an Zimmerer, die sich in diesem Bereich weiterbilden möchten, sowie an Lehrlinge,Schüler, Architekten und Denkmalpfleger.
Traditionelle alpine Bauhandwerke drohen, im Zuge der Globalisierung verloren zu gehen. Zu diesen
Handwerken zählt unter anderem das traditionelle Zimmermannshandwerk. Auswahl des richtigen Baumes im Wald, Fällen zum richtigen Zeitpunkt, richtiges Lagern und richtige Trocknung des Holzes, damit es nicht von Schädlingen befallen wird und somit langlebig ist: dieses Wissen und Können zeichnet „altes“, traditionelles Zimmermannskönnen aus. Im Zuge der Technisierung wurde dieses Wissen und Können an den Rand unserer heutigen Baukultur gedrängt und aus den Curricula der modernen Bildungseinrichtungen verdrängt. Aufgrund dieser Gegebenheiten droht dieses Können verloren zu gehen und ein Vakuum zu hinterlassen.
Mit.Einander mobil
Das innovative Projekt "Mit.Einander mobil" soll WipptalerInnen für alternative Mobilität bzw. E-Mobilität sensibilisieren und eine ökonomisch sowie ökologisch interessante Alternative zu einem Zweitauto darstellen. Die Raiffeisenbank Wipptal stellt ein E-Car zur gemeinschaftlichen Nutzung zur Verfügung. Im Zuge des Projektes sollen infrastrukturelle Anschaffungen getätigt und Maßnahmen zur erfolgreichen Bewerbung des Projektes umgesetzt werden.

Das innovative Projekt "Mit.Einander mobil" soll WipptalerInnen für alternative Mobilität bzw. E-Mobilität sensibilisieren und eine ökonomisch sowie ökologisch interessante Alternative zu einem Zweitauto darstellen. Die Raiffeisenbank Wipptal stellt ein E-Car zur gemeinschaftlichen Nutzung zur Verfügung. Im Zuge des Projektes sollen infrastrukturelle Anschaffungen getätigt und Maßnahmen zur erfolgreichen Bewerbung des Projektes umgesetzt werden.
Das E-Car Sharing soll für alle Wipptaler und Wipptalerinnen eine innovative Ergänzung zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel sowie zur Anschaffung eines Zweitautos darstellen. Menschen im ländlichen Raum sind durch oftmals ungünstige Taktungen öffentlicher Verkehrsmittel in Ihrem Tun eingeschränkt und nicht selten auf einen zweiten PKW angewiesen. Die Ziele dieses Projektes sind daher,
- eine attraktive Alternative zum Kauf eines Zweit-PKW's,
- eine Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr und
- eine ökologisch wie auch ökonomisch zeitgemäße Lösung zu schaffen.
Grundsätzliche kann bei diesem E-Car Sharing Projekt jeder ab dem 18. Lebensjahr mitmachen, der einen gültigen Führersein besitzt. Weiters ist für die kostenlose Nutzung des E-Cars die Mitgliedschaft bei den Raiffeisenbanken Wipptal erforderlich, da die Raiffeisenbank Wipptal als Projektträger fungiert. Besteht keine Mitgliedschaft, so wird pro Kilometer ein Tarifpreis verrechnet.
Ab Dezember 2016 wird der Renault ZOE mit schadstofffreiem Elektroantrieb auf dem bis dahin neu gestalteten Hermann Holzmann Platz in Steinach am Brenner, vor dem Gebäude der Raiffeisenbank Wipptal bereitstehen. Einfach persönlich in der Bankfiliale, telefonisch oder online das E-Car reservieren. Vor der ersten Fahrt bekommt jeder Nutzer/Nutzerin eine Einweisung über das Entriegelungssystem am Fahrzeug und den Wagen selbst und erhält zudem eine Karte im EC-Format zur Entriegeln. Ein Auto kann rund um die Uhr genutzt werden. Es ist kinderleicht: Karte beantragen bei der Raiffeisenbank Wipptal (kostenlos), online buchen, per Karte entsperren, starten und losfahren...
Projektmaßnahmen
Infrastrukturelle Anschaffungen: Zur Abwicklung des E-Car sharing ist die Anschaffung einer Software notwendig, die zentral von der Raiffeisenbank Wipptal gewartet und verwaltet wird. Alle Benutzer erhalten einen Zugangscode, mit dem sie über die Website ins System einsteigen können.
E-Tankstelle in der Parkgarage: Zusätzlich zu den zwei E-Tankstellen am Hermann-Holzmann-Platz (ebenfalls ein LEADER 14-20 Projekt) wird in der darunter gelegenen Tiefgarage eine E-Tankstelle eingerichtet.
Öffentlichkeitsarbeit: Essentiell für den Erfolg des Projektes ist eine gelungene Bewerbung: der Renault ZOE wird mittels Belebung als "Mit.Einander mobil"-E-Car gekennzeichnet. Er ist somit im Straßenverkehr gut ersichtlich und soll das Interesse der WipptalerInnen wecken. Ebenso wird das Projekt auf Veranstaltungen sowie durch Broschüren beworben.
Alpinsportzentrum Wipptal
Das basecamp in Matrei mit seiner Kletterhalle, dem Fitnesscenter, der Saunaanlage sowie dem integrierten Restaurant hat sich im Wipptal in den letzten Jahren sehr gut entwickelt. Das aktuelle Angebot wird von Einheimischen und Gästen sehr gut angenommen. Im Fokus des Projektes "Alpinsportzentrum Wipptal" steht die Indoor-Sportanlage basecamp: es gilt ein Gesamtkonzept für die Vermarktung von alpinen Sportarten (z.B. Klettern) im Wipptal zu entwickeln, die bisherige Anlage zu modernisieren und zu erweitern um dadurch ein neues Zentrum für Alpinsportarten im Wipptal zu schaffen.

Das basecamp in Matrei mit seiner Kletterhalle, dem Fitnesscenter, der Saunaanlage sowie dem integrierten Restaurant hat sich im Wipptal in den letzten Jahren sehr gut entwickelt. Das aktuelle Angebot wird von Einheimischen und Gästen sehr gut angenommen. Im Fokus des Projektes "Alpinsportzentrum Wipptal" steht die Indoor-Sportanlage basecamp: es gilt ein Gesamtkonzept für die Vermarktung von alpinen Sportarten (z.B. Klettern) im Wipptal zu entwickeln, die bisherige Anlage zu modernisieren und zu erweitern um dadurch ein neues Zentrum für Alpinsportarten im Wipptal zu schaffen.
Zum Einen soll durch das Projekt "Alpinsportzentrum Wipptal" das Angebot in der Region, vor allem zu den Themen Klettern und Wandern, erhöht werden. Geplant ist
- die Aufwertung Wipptales durch eine zeitgemäße Angebotserweiterung im Kletter- und Wanderbereich,
- die Erweiterung der Entwicklungsmöglichkeiten der Jugend im Bergsport sowie begleitende Ausbildungen,
- die Erhöhung des Bildungsangebotes (Vorträge und Kurse) sowie der Angebote im Bereich Therapiebegleitung (Physiotherapie, Ergotherapie, Psychotherapie) im Basecamp in Matrei.
Aus diesen Zielsetzungen ergeben sich weitere im wirtschaftlichen Bereich:
- die Erhöhung der Wertschöpfung durch mehr Angebote und höherer Besucherfrequenz,
- die Sicherung und Schaffung neuer Arbeitsplätze (Berg- und Wanderführer, Sportkletterlehrer, Fitnesstrainer),
- die Umsatzerhöhung in Lebensmittel- und Sportfachgeschäften in der Umgebung (persönliche Versorgung, Bergsportmaterial) und
- die Erhöhung des Bekanntheitsgrades der Region Wipptal besonders im Bergsport- und Wandersektor.
Bauliche Maßnahmen
Primär wird durch den Ausbau der Indoor-Sportanlage mehr Raum geschaffen. Jeder Sportler/jede Sportlerin soll die Kletter ohne Beeinträchtigung durch z.B. Kurse täglich nützen können: ist der Vorstiegsbereich ausgelastet, kann man auf eine geräumige Boulderhalle ausweichen. Der Zubau einer Outdoor-Kletteranlage bietet dem basecamp-Besucher weitere attraktive Möglichkeiten. Weiters kann die Front vom Boulderbereich geöffnet werden, wo man direkt in den Freibereich gelangt. Der Außenbereich wird mit einem Kinderspielplatz sowie einer Slackline-Station und ähnlichen Einrichtungen für Erwachsene zu einem attraktiven Anziehungspunkt
Maßnahmen zur Erhöhung des Angebotes und der Wertschöpfung
Mehr Kletterfläche, mehr Angebote und der dadurch entstehende Besucherzuwachs erfordern natürlich auch gut ausgebildete Trainer, die die Besucher professionell betreuen, sowie auch Personal, das die Sportanlagen wartet und gestaltet. Auch im Bereich Aus- und Fortbildung werden durch die Angebotserweiterung professionelle Fachleute mit gesetzlichen Befähigungen benötigt. Sportzentrum und Sporttreff für Jung und Alt: Gemeinsam trainieren, gemeinsam sporteln ist das Motto. Unsere Kletterhalle im Wipptal ist dafür beispielgebend. Steigerung der Wertschöpfung: Durch den Ausbau des basecamps werden mehr Besucher erwartet, was einen erhöhten Aufwand in allen Bereichen bedeutet. Angefangen von der täglichen Wartung der Anlagen bis hin zur kulinarischen Versorgung der Gäste bedarf es ein mehr an Material, Verbrauchsgütern und Personal. Dies kann wiederum durch Nutzungsgebühren und Kursgebühren finanziert werden und somit kann eine wirtschaftliche Nachhaltigkeit und ein jahrelanger Betrieb gewährleistet werden.
Auch ein attraktiver Außenbereich des Bistros und eine verkehrsfreie Zone werden zukünftige Besucher überzeugen. Ausbau des regionalen Tourismusangebotes: Urlauber aus der Region haben die Möglichkeit, ein sehr umfangreiches Rahmenprogram zu nutzen. Unabhängig von Wetter und Bedingungen kann das basecamp jederzeit genutzt werden und der Tag bzw. der Abend wird somit noch aktiv bzw. kulinarisch abgerundet. Freizeitangebot für Kinder, Jugendliche, Familien, Pensionisten: Das basecamp mit seiner Kletterhalle ist für viele WipptalerInnen bereits unentbehrlich. Ob Geburtstagsklettern, Klettern mit Freunden, mit der Familie, als Schul- oder Vereinsveranstaltung, Klettern zum Spaß oder zur Leistungssteigerung - der Zubau soll allen ein individuelles Nutzen der Anlagen ermöglichen.
Weiters bietet das basecamp viele Möglichkeiten für Sportvereine, um das Training abzurunden. Förderung von Kinder und Jungendsport: In der Kletterhalle werden pro Saison ca. 40 Kinder und Jugendliche aus dem gesamten Wipptal in regelmäßigem Training betreut - Tendenz steigend. Die Kapazitäten sind damit voll erschöpft.
Almenwanderwege Navis
Das bergtouristische Angebot in der Gemeinde Navis hat sich in den vergangenen Jahren vor allem im Bereich der "Naviser Almrunde" etabliert. Zur Aufwertung des touristischen Angebotes wurden Wanderparkplätze errichtet, Mountainbikerouten angelegt und Wanderwege verbessert. Leider sind Wanderwege sowie alte Almsteige ausserhalb der klassischen "Naviser Almrunde" vielfach verwachsen und nicht mehr begehbar. Im Rahmen diese Projektes sollen drei alte Almsteige wieder begehbar gemacht werden.

Das bergtouristische Angebot in der Gemeinde Navis hat sich in den vergangenen Jahren vor allem im Bereich der "Naviser Almrunde" etabliert. Zur Aufwertung des touristischen Angebotes wurden Wanderparkplätze errichtet, Mountainbikerouten angelegt und Wanderwege verbessert. Leider sind Wanderwege sowie alte Almsteige ausserhalb der klassischen "Naviser Almrunde" vielfach verwachsen und nicht mehr begehbar. Im Rahmen diese Projektes sollen drei alte Almsteige wieder begehbar gemacht werden.
Das Ziel des Projektes "Almenwanderwege Navis" liegt klar darin, dass durch die Wiederherstellung von Wanderwegen und alten Almsteigen das bergtouristische Angebot in der Gemeinde Navis erweitert und somit für Einheimische und Gäste attraktiver wird.
Zu den geplanten Maßnahmen zählen
- den Almwanderweg Parkplatz Grün - Seaperalm,
- den Verbindungsweg Weirichalm - Naviser Hütte sowie
- den Wanderweg Davis Kirche - Vöstenalm - Schafalm Hochleger - Bendelstein wiederherzustellen.
Zusammenfassend sind dafür notwendige Arbeiten das Ausholzen bzw. Auskehren der Wege, die Errneuerung bzw. Erstellung von Wegmarkierungen und händische Weginstandsetzung.
Naviser Sunnseitn Almrunde
Die Gemeinde Navis ist das Tiroler Almendorf mit den meisten bewirtschafteten Almen in Tirol. In den letzten Jahren hat sich ein bergtouristisches Angebot im Bereich der „Naviser Almenrunde“ etabliert. Zur Aufwertung dieses touristischen Angebotes wurden Wanderparkplätze errichtet, Mountainbikerouten eingerichtet und Wanderwege verbessert. Neben der klassischen „Naviser Almenrunde“ soll mit der „Naviser Sunnseitn Almrunde“ am Grünerberg vom Parkplatz Grün über Seapnalm - Vögeleralm - Grüner Ochsenalm - Grafmartalm - Zeheteralm - Peeralm das bergtouristische Angebot „Naviser Almen“ erweitert und die Almbewirtschaftung unterstützt werden.

Die Gemeinde Navis ist das Tiroler Almendorf mit den meisten bewirtschafteten Almen in Tirol. In den letzten Jahren hat sich ein bergtouristisches Angebot im Bereich der „Naviser Almenrunde“ etabliert. Zur Aufwertung dieses touristischen Angebotes wurden Wanderparkplätze errichtet, Mountainbikerouten eingerichtet und Wanderwege verbessert. Neben der klassischen „Naviser Almenrunde“ soll mit der „Naviser Sunnseitn Almrunde“ am Grünerberg vom Parkplatz Grün über Seapnalm - Vögeleralm - Grüner Ochsenalm - Grafmartalm - Zeheteralm - Peeralm das bergtouristische Angebot „Naviser Almen“ erweitert und die Almbewirtschaftung unterstützt werden.
Zwischen der Vögeleralm und Grafmartalm gibt es bisher keinen markierten Wanderweg. Bestehende Viehsteige sollen ausgebaut und als Wander- /Viehtriebweg/Singletrail genutzt werden. Basis für die geplanten Projektmaßnahmen bildet die Erstellung von Gutachten und eines Technischen Berichtes. Darin enthalten ist die Aufbereitung von Daten wie z.B. der Ausbau und die Verbindung von Viehsteigen, Weglängen, Böschungsaufbau, Bachüberquerungen sowie die Feststellung, wo und in welchem Ausmaß Wegbefestigungen notwendig sind. Die Qualitätsverbesserung zur Nutzung für Wanderer um Mountainbiker wird von einer Bauaufsicht begleitet, da die Trasse im hochalpinen und entsprechend sensiblen Gebiet verläuft.
Der genaue Zeitplan ist auch von der Witterung abhängig. Es wird versucht, noch im Herbst 2016 den Großteil der im Projekt dargestellten Aufgaben umzusetzen, dies hängt jedoch von den Bedingungen ab. Sollte bereits ein früher Schneefall eintreten und dieser zur beständigen Schneedecke in den Winter führen, werden die Tätigkeiten im Projekt im Frühling nach der Schneeschmelze fortgesetzt. Es ist damit zu rechnen, dass im Frühjahr 2017 die vollständige Projektumsetzung durchgeführt sein wird.
Das Projektziel liegt in der Erhöhung der touristischen Wertschöpfung. Durch die Wegsanierung soll eine neue Almrunde entstehen und sein attraktives Zusatzangebot für Einheimische und Gäste darstellen.
Geraer Hütte - Qualitätsverbesserung & Sicherheitsmaßnahmen am Hüttenzustieg & Übergang Tuxer Joch
Die Geraer Hütte (2.324m) befindet sich seit 1973 im Eigentum des DAV. Der Weg Nr. 502 führt von Vals zur Geraer Hütte und weiter über die Alpeiner Scharte zum Pfitscherjoch. Der Weg Nr. 527 führt von der Geraer Hütte über die Wildlahner Scharte zum Tuxerjoch. Beide Wege sind Teile von Weitwanderwegen und Verbindungs- und Talwege von Schutzhütten. Durch mehrere Unwetterschäden sind beide Wege jeweils beim Übergang über den Windschaufelgraben unterhalb bzw. oberhalb der Geraer Hütte zerstört worden und im Bereich unterhalb der Geraer Hütte zusätzlich durch Steinschlag gefährdet. Ziel des Projektes ist es, einen sicheren Übergang über den Windschaufelgraben für beide Wege im Bereich der Geraer Hütte durch Verlegung der Wege zu schaffen.

Die Geraer Hütte (2.324m) befindet sich seit 1973 im Eigentum des DAV. Der Weg Nr. 502 führt von Vals zur Geraer Hütte und weiter über die Alpeiner Scharte zum Pfitscherjoch. Der Weg Nr. 527 führt von der Geraer Hütte über die Wildlahner Scharte zum Tuxerjoch. Beide Wege sind Teile von Weitwanderwegen und Verbindungs- und Talwege von Schutzhütten. Durch mehrere Unwetterschäden sind beide Wege jeweils beim Übergang über den Windschaufelgraben unterhalb bzw. oberhalb der Geraer Hütte zerstört worden und im Bereich unterhalb der Geraer Hütte zusätzlich durch Steinschlag gefährdet. Ziel des Projektes ist es, einen sicheren Übergang über den Windschaufelgraben für beide Wege im Bereich der Geraer Hütte durch Verlegung der Wege zu schaffen.
Die Wege sollen in der Weise verlegt werden, dass die beiden bestehenden Wegteile vom Windschaufelgraben zur Geraer Hütte aufgelassen werden und dafür ein Übergang über den Windschaufelgraben auf Höhe der Geraer Hütte neu errichtet wird. Die Wege 502 und 527 sollen dann am orographisch rechten Ufer des Windschaufelgrabens über einen bestehenden Steig geführt werden, der nach den Unwetterschäden im Jahr 2012 händisch saniert worden ist. Die Brücke über den Windschaufelgraben wird als Fußgängersteg hergestellt.
Der geplante neue Weg zweigt oberhalb der Seilbahnstation der Geraer Hütte vom bestehenden Weg 527 Richtung Nordwesten ab und führt über 3 kleine Gerinne, die mit einem Holzsteg überquert werden zum orographisch linken Ufer des Windschaufelgrabens. Die neue Wegverbindung wird als roter Bergweg hergestellt. Ausgesetzte Wegstellen und der Fußgängersteg werden mittels Drahtseilsicherung abgesichert.
Der Weg wird in händischer Bauweise mit ca. 60 bis 80 cm Wegbreite hergestellt. Im felsigen Gelände erfolgen Sprengungen nach Bohrung mittels Handbohrmaschine. Der neu zu bauende Weg ist ca. 150 lfm lang. Ca. 900 lfm bestehende Wanderwege können dafür aufgelassen werden.
Die Brücke über den Windschaufelgraben wird als Fußgängersteg hergestellt. Die Spannweite beträgt 7,50 m, die Höhe über der Bachsohle ca. 4 m. Die Bemessung des Brückentragwerkes richtet sich nach den in diesem Bereich zu erwartenden sehr hohen Schneelasten, weil der Graben im Winter stark eingeweht wird, sodass Schneelasten von bis zu 10 m Höhe zu erwarten sind. Als Tragwerk für den Fußgängersteg werden die stärksten noch mit Hubschrauber wirtschaftlich transportierbaren Stahlträger verwendet. Aufgrund der Höhenlage der Geraer Hütte beträgt die maximale Nutzlast z. B. für den Helicopter Wucher Bell 205 1480 kg.
Der genaue Zeitplan ist auch von der Witterung abhängig. Mit Schneefrei werden im Frühjahr 2017 wird mit den Arbeiten begonnen und diese werden über die Sommermonate getätigt.
Sensibilisierungsmaßnahme zum Thema Baukultur im Alpenraum - Wipptal (Altes Wissen Neues Bauen)
Weltweit verlor altes Wissen zum Thema Bauen und das alte Bauhandwerk, das über die Jahrtausende von den Menschen und HandwerkerInnen tradiert wurde, an Bedeutung und wurde aus den modernen Bildungseinrichtungen sowie Planungs- und Bauprozessen eliminiert. Das Projekt „Sensibilisierungsmaßnahme zum Thema Baukultur im Alpenraum“ nimmt sich diesem Thema an und versucht die Bevölkerung des Wipptales für dieses Thema zu sensibilisieren und dessen Relevanz auf für die heutige Zeit aufzuzeigen.

Weltweit verlor altes Wissen zum Thema Bauen und das alte Bauhandwerk, das über die Jahrtausende von den Menschen und HandwerkerInnen tradiert wurde, an Bedeutung und wurde aus den modernen Bildungseinrichtungen sowie Planungs- und Bauprozessen eliminiert. Das Projekt „Sensibilisierungsmaßnahme zum Thema Baukultur im Alpenraum“ nimmt sich diesem Thema an und versucht die Bevölkerung des Wipptales für dieses Thema zu sensibilisieren und dessen Relevanz auf für die heutige Zeit aufzuzeigen.
In Zeiten der Globalisierung und der daraus folgenden Uniformierung im Baugeschehen sollen die Sensibilisierungsmaßnahmen einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, Perspektiven im Umgang mit unserem baukulturellen Erbe aufzuzeigen, überregional zu vernetzen, kleine, regionale und traditionelle Handwerksbetriebe zu stärken sowie regionale Identität und Wertschöpfung zu fördern. Zur Einführung in diesen Themenbereich wird eine Auftaktveranstaltung sowie anschließend ein zweitätiges Symposium durchgeführt.
Im Rahmen der Auftaktveranstaltung wird das Projekt eröffnet und alle Veranstaltungen im Detail vorgestellt. Das internationale Symposium lädt für zwei Tage interessierte Professionisten und Laien gleichermaßen ein, sich mit dem sehr umfassenden Thema intensiver zu beschäftigen. An zwei Tagen werden insgesamt 12 Vorträge von ReferentInnen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Südtirol gehalten zu folgenden Themenblöcken:
- Bauen und Zeitgeist: Eine kritische Bestandsaufnahme
- ArchitektInnen im Spannungsfeld zwischen Alt und Neu
- Das Handwerk in die Zukunft tragen
- Bauen und Mythen: Einblicke und Ausblicke Weiters wird im Rahmen des internationalen Symposiums ein Dokumentarfilm zu einem beispielhaften Projekt des renommierten Schweizer Architekten Gion Caminada in der Schweiz vorgeführt: „Il project Vrin“ (1999) / Regisseur Christoph Schaub.